Ordnungsfaktoren II

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Ordnungsfaktoren sind abstrakt-geometrische, geographische und funktionale Gliederungselemente in meist menschlich überformten, natürlichen und in den bebauten Gebieten wie lineare oder punktuelle Aufteilungen und Trennungen, Zuschnitte und Ausformungen von Arealen, Feldern; Zuordnungen von Stadtflächen und Hervorhebungen in einem Gebiet.  
 
Es werden hauptsächlich folgende Ordnungsfaktoren unterschieden (in zufälliger Reihenfolge):
* punktuelle
* lineare
* flächige
* begrenzende / abgrenzende
* fliessend-übergehende
* rhythmische / sequentielle
* rasterbildende
* zentralisierende / mitte-bildende / symmetrische Ordnungsfaktoren, ''sowie'':
* Sonderformen (z.B. radiale Bewässerungsanlage, Reisterrasse, Clusterbildung, Rundling)
 
Ordnungsfaktoren sind hauptsächlich vertreten in den nah-räumlichen und in den grossräumlichen Ebenen (Meso- und Makro-Stadtebenen). Sie werden in Karten und Luftbildern von Ortschaften meist sichtbar als graphisch-geographische Muster, systematische Aufteilungen und anhand von Verbindungslinien; nahräumlich spürbar durch Abgrenzungen, Konzentrationsgruppen und einen Wechsel von stadträumlichen Qualitäten, auch anhand von Gebäudeformen. Gut lässt sich dies in dem Buch „Die DNA der Stadt“ an vielen deutschen Stadtbeispielen nachvollziehen.
 
<loop_area type="indentation">Literaturhinweis: Mueller-Haagen, Inga; Simonsen, Jörn; Többen, Lothar: Die DNA der Stadt. Ein Atlas urbaner Strukturen in Deutschland; Mainz 2014</loop_area>

Version vom 2. November 2020, 17:32 Uhr

Ordnungsfaktoren sind abstrakt-geometrische, geographische und funktionale Gliederungselemente in meist menschlich überformten, natürlichen und in den bebauten Gebieten wie lineare oder punktuelle Aufteilungen und Trennungen, Zuschnitte und Ausformungen von Arealen, Feldern; Zuordnungen von Stadtflächen und Hervorhebungen in einem Gebiet.

Es werden hauptsächlich folgende Ordnungsfaktoren unterschieden (in zufälliger Reihenfolge):

  • punktuelle
  • lineare
  • flächige
  • begrenzende / abgrenzende
  • fliessend-übergehende
  • rhythmische / sequentielle
  • rasterbildende
  • zentralisierende / mitte-bildende / symmetrische Ordnungsfaktoren, sowie:
  • Sonderformen (z.B. radiale Bewässerungsanlage, Reisterrasse, Clusterbildung, Rundling)

Ordnungsfaktoren sind hauptsächlich vertreten in den nah-räumlichen und in den grossräumlichen Ebenen (Meso- und Makro-Stadtebenen). Sie werden in Karten und Luftbildern von Ortschaften meist sichtbar als graphisch-geographische Muster, systematische Aufteilungen und anhand von Verbindungslinien; nahräumlich spürbar durch Abgrenzungen, Konzentrationsgruppen und einen Wechsel von stadträumlichen Qualitäten, auch anhand von Gebäudeformen. Gut lässt sich dies in dem Buch „Die DNA der Stadt“ an vielen deutschen Stadtbeispielen nachvollziehen.

Vertiefung

Literaturhinweis: Mueller-Haagen, Inga; Simonsen, Jörn; Többen, Lothar: Die DNA der Stadt. Ein Atlas urbaner Strukturen in Deutschland; Mainz 2014